Wie gewonnen so zerronnen – betrügerische Datenkrake „Quizonaut“ unterwegs?

Ein Leser unseres Blog hat uns auf eine Webseite aufmerksam gemacht, die ein Gewinnspiel anbietet, bei dem man täglich Gewinne bis zu 400,00 Euro gewinnen kann. Dieser hatte nun den Verdacht, da er sich dort angemeldet hatte, das er nun für einen Premiumzugang etwas bezahlen müsste.

Wir haben uns daraufhin die Webseite Quizonaut[dot]com mal etwas näher angeschaut.

Wichtiges Update nach dem Beitrag! Bitte beachten!

Wie immer der erste Weg zum Impressum, das da lautet:

Gewinnspielabzocke

Welche Vorteile ein Premiummitglied hat, wird nicht explizit dargestellt und man muss mal wieder mit der Glaskugel arbeiten.

Die Londoner Adresse ist im übrigen eine gern genommene Adresse für Abzocker der binären Optionen Gilde. Hier auf diesem Impressum wird angegeben, das täglich Gewinne für 300,00 Euro ausgeschüttet werden, wo hingegen auf der Startseite von 400,00 Euro die Rede ist.

Glaskugel mal schnell rausgeholtBei den angegebenen 100 Gewinnern also 4,00 Euro Gewinn für jeden. Erhalten können Sie den Gewinn aber nur, wenn Sie a) Ihre komplette Adresse angeben wohin der Gewinn geschickt werden kann und b) wenn Sie Ihre Identität per realen Identitätsnachweis beweisen. Also ein richtiges Fischereiunternehmen für Daten, die dann irgendwann, irgendwo für viel Geld verhökert werden. Datenschutzhinweise und Teilnahmebedingungen völlig löchrig und teilweise rechtswidrig.

Webseite nutzt Google Analytics zur Datenerfassung. Im Hintergrund arbeitet ein Pishingprogramm.

Aber wir bohren weiter, den das Impressum reicht uns wahrlich nicht. Im Quelltext der Webseite stoßen wir auf ein Affiliateprogramm, das schön versteckt zwischen den ganzen Buchstaben und Zahlen sowie Zeichen hinkauert. Der Name Pulz fällt so nebenbei uns in Auge und so machen wir uns auf die Reise einer langen Recherche. Aufgefallen war uns ein kleiner Loginbereich der Webseite der aber nicht in Deutsch abgefasst war.

Sind die Dänen im Anmarsch?

Was macht ein Loginbereich in dänisch abgefasst auf einer Webseite die an deutsche gerichtet ist? Keine Ahnung und wir bohren weiter.

Nach ca. 2 Std. Recherche im Internet identifizieren wir den Server von Quizonaut und darauf 12 weitere Webseiten. Zuvor hatten wir bereits im Quelltext eine weitere Domainverbindung entdeckt die da lautet; pulz[dot]com, übrigens mit Querverbindung zum Affiliateprogramm. pulz[dot]com wiederum befindet sich auf den gleichen Server wie quizonaut[dot]com. Und das Moneyback Bildchen kommt eben von pulz[dot]com.

...eine weitere Spur

Aber wir bohren weiter, denn es gibt noch andere Webseiten auf dem Server. Und wir kommen zu der Webseite;

Hierüber wird abgerechnetUnd über diese Webseite wird augenscheinlich abgerechnet.  Die Webseite wird übrigens über einen Anbieter in Dänemark gehostet,hm war da nicht etwas…………

Dann war da ja noch die Webseite subscriptionselfservice[dot]com auf der die Rechnungen und Zahlungen gemanagt werden können.

alles nur geklaut?

 

das gleiche Bild nun von der ursprünglichen Webseite.

alles nur geklaut 2?Und wenn wir uns dann einmal den Quelltext anschauen sehen wir folgendes;

Und wieder sind wir bei wakefield finance

Ja wir sind wieder bei Wakefield Finance Ltd., beide Webseiten gehören aber zusammen. Doch halt wem gehört eigentlich subscriptionselfservice[dot]com?

Na so was schon wieder DänemarkDie Domain wurde über die Webseite joker[dot]com registriert aber jetzt kommt´s;

joker.comAber im Impressum steht hier zusätzlich der direkte Nutznießer der Webseite;

um die halbe Welt

Mit im Boot von curanet[dot]dk wo die Seite ja gehostet wird ist übrigens auch wannafind[dot]dk die fast gleiche Serviceleistungen anbieten. Wannafind[dot]dk fungiert hier als Reseller für curanet[dot]dk. Und es geht weiter und wir kommen zur Webseite forbrugerpost[dot]dk wo wir erneut Abos im Premiumpaket erwerben können, nur noch etwas perfider. Und auch hier sehen wir pulz[doz]com in Aktion. Inhaber ist übrigens der gleiche dem die Webseite subscriptionselfservice[dot]com gehört. Auch diese Seite wird gehostet auf dem server wo quizonaut[dot]com liegt.

Weiter auf dem Server liegt feedback47[dot]com. Die Webseite wird gerade konfiguriert für die nächste Abzocke. Warten wir hier also noch ab.

hjertebanken[dot]dk liegt auch auf diesem Server und hier befindet sich eine Datingseite. Und auch hier der Eigentümer der gleiche wie bei subscriptionselfservice[dot]com.

Auf dem gleichen Server liegt nun auch payment[dot]pulz[dot]com und hier wird es nun spannend. Wir sehen im Quelltext folgendes;

paypoint.biz

Wir finden hier die Domain pointpay[dot]biz der wir nun einmal folgen; hier wird z.B. auf pointshop[dot]de verwiesen der wir einmal folgen; gibt es nicht mehr stattdessen wird aus pointshop = pointworld[dot]com die wir uns mal genauer anschauen. Auf pointworld kann man also erworbene Punkte gegen verschiedene Dienstleistungen anderer tauschen.

Im Endeffekt also handelt es sich hier um eine riesige Datenkrake die Millionen von Daten einsammelt und sich diese auch noch bezahlen lässt.

Das Verhältnis zwischen dem was man bezahlt und dem was man gewinnen „kann“ ist so groß das schon im Ansatz betrügerische Absichten erkennbar sind.

Auch die perfide Verschleierung des Zahlungssystems deutet daraufhin, das hier in massiver Weise Steuern hinterzogen werden sollen. Desweiteren will man einer Haftung entgehen.

Alle Webseiten nutzen im Endeffekt die gleiche Servicehotline von cmnetwork[dot]dk wo alle Fäden wieder zusammen kommen.

Gleiche Service-Hotlinegleiche Servicehotline 2

Auch widersprüchliche Angaben was denn nun der Premiumzugang kosten soll zeigt die Webseite auf. Mal sind es 13,00 Euro, mal sind es 39,00 Euro. Auch die Datenschutzhinweise auf der Webseite sind unzureichend. Explizit wird auf der Webseite daraufhin gewiesen, das sich dieses Angebot an die deutschen Internetnutzer richtet. Das Einhalten der deutschen Gesetze hingegen hat man doch lieber sein lassen.

Fazit: Hier wird ein riesige Abzocke im großen Stil betrieben. Dabei werden Unmengen an Daten gesammelt die dann wahrscheinlich zu ganzen Paketen verkauft werden. Vergolden lässt man sich das ganze dann noch damit das der Kunde für seine Daten auch noch bezahlen soll. Die Impressumsdaten von Quizonaut hingegen sind alle  soviel wert wie der Knies unter unseren Fingernägeln. Der Betreiber von Quizonaut ist nachweislich also mit wirklichem Sitz in Dänemark;

CM Network A/S
Skibbrogade 3, 2. sal
DK-9000 Aalborg

Wenn Sie also auf einer dieser Webseiten kommen, dann bloß die Finger davon lassen. Es sei denn Sie bezahlen gerne 39,00 Euro für den Gewinn eines Mousepads im Gegenwert von 0,99 Cent.

Wir hingegen haben unsere Erkenntnisse an die Finanzbehörden in Aalborg weitergereicht.

 

Update vom 27.03.2015/10.20 Uhr

Die Abzocker von Quizonaut übertreffen den Begriff „Perfide“ nun bei weiten um längen. Ein anderer Leser unseres Blogs hat uns nun einmal einen Vorgang gesendet, bei dem es um ein Tablet PC für 7,00 Euro von Quizonaut ging. Dabei hat dieser zwar die Premiumaccount-Anmeldung begonnen aber schon nach Sekunden wieder abgebrochen. Hier liegt das Indiz nahe, das Quizonaut mit einer sogenannten Pishingware arbeitet und bereits Daten schon bei der Eingabe abgreift. In diesem Fall wurden die wenigen Daten, die der Leser eingab bereits in eine Premiummitgliedschaft umgewandelt. Aber sehen sie selbst;

Abzocke vom feinsten.....

Das erste herzlich willkommen, obwohl überhaupt keine Anmeldung stattfand.

1ste Rechnung

Die erste Rechnung über eine Premiummitgliedschaft von 5 Tagen obwohl die im Angebot überhaupt nicht vorhanden ist. Diese gilt nämlich immer 30 Tage nach deren Aussage.

Kontoerstellung negativ

Upps, denen ist aufgefallen, das der Leser den Vorgang vorzeitig abgebrochen hat und somit eine Premiummitgliedschaft überhaupt nicht zustande kommen konnte.

Kontoerstellung negativ 2

Ja, erneut ist denen aufgefallen, das der Anmeldeprozess abgebrochen wurde und eine Premiummitgliedschaft nicht zustande kommen konnte.

 

Abzocke mit Rechnung 2

Macht aber nix, schicken wir jetzt einfach mal eine Rechnung mit zwei Premiummitgliedschaften raus. Und für jede Erinnerungsmail darf der Leser dann nochmal 10,- Dollar extra berappen. Abzocke vom feinsten

Aufforderung zur Löschung 2Aufforderung zur Löschung 2

Der Leser schrieb sodann direkt zurück und bat um Löschung des Accounts, da nachweislich und von der Gegenpartei ja bestätigt, der Anmeldeprozess vorzeitig abgebrochen wurde und somit eine Mitgliedschaft nicht zustande kommen konnte.

Mehrere Aufforderungen des Lesers an Quizonaut erfolgten. Doch bis heute keine Rückmeldung.

 

Also erneut unsere Bitte an Sie, sollten Sie den Anmeldevorgang begonnen und dann abgebrochen haben, oder sollten Sie sich komplett dort angemeldet haben ohne zu wissen das Sie was zahlen müssen, oder stellt sich Ihr vorgehen noch etwas anders dar, dann bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

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28 Kommentare zu “Wie gewonnen so zerronnen – betrügerische Datenkrake „Quizonaut“ unterwegs?

  1. Ist zwar ein bisschen Offtopic, aber habe mich soeben mit einen Kollegen über diese Seite hier ausgiebig unterhalten: myadvertisingpays [.] com

    Ich persönlich verdiene mein Einkommen ja auch über das Internet, aber was mir teilweise angeboten wird, ist schon krass… Angeblich werde ich mit 10x klicken pro Tag irgendwann Reich… natürlich muss ich aber zunächst etwas investieren. Wäre ganz nice, mal Ihre Meinung darüber zu hören 🙂

    Ich persönlich halte es für puren Schwachsinn, obwohl einige Kollegen mit einem „Verdienst Beweis“ um die Ecke kamen. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da was dran ist… Allein wenn man sich die Homepage anschaut, wird einem schon schlecht.

    Haben Sie eigentlich eine Kontaktadresse, worüber man Sie erreichen kann?

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    • Hallo „John“,

      Nun ja im Grunde genommen liegt alles an der Grenze des Schwachsinns, wenn man als Affiliate Patte hinlegen muss um an etwas teilnehmen zu dürfen. Aber nun gut, jeder darf unsere Beiträge und die unserer Bloggerkollegen lesen oder aber seine Kohle dem nächsten in den Rachen schieben, der sich wiederum damit einen schönen Lenz macht. Wir können nur aufklären aber nicht verhindern.

      Zu myadvertisingpays [.] com kann man sagen, das meine Tochter designmäßig da mehr drauf hat und die ist erst 6 Jahre alt. Ein Kollege von uns nennen wir ihn mal Erik Mustermann vom CCC-HH hat sich die Webseite mal etwas genauer angeschaut nachdem wir eine Warnmeldung zum dort hinterlegten SSL-Zertifikat bekommen hatten. Resultat; gute Hacker benötigen ca. 30 min um der Webseite einen völlig neuen Anstrich zu verpassen, obwohl ein SSL-Zertifikat im Einsatz ist. Also offene Scheunentore weil eben schlampig programmiert wurde und die sicherheitsrelevanten Löcher nicht gestopft wurden.

      Dann sind zwei Google Analytic Scripte im Einsatz, wobei wir hier nach dem Sinn fragen wieso zwei im Einsatz sind; Auch die großspurige Information auf der Startseite, das alles unter dem Deckmantel der offenen Transparenz auf dieser Webseite abläuft darf man getrost als Zustand der geistigen Umnachtung betrachten. Die Domaindaten z.B. sind über Arizona verschleiert. Angst vor Spam können wir hier nicht gelten lassen, da überwiegend Scripte im Einsatz sind, die eine Anzeige der eMailadresse nicht erfordert.

      Was wir hier als Risiko betrachten ist, das bei einer Registrierung eine Menge Daten abgefragt werden, die für eine Teilnahme auf dieser Webseite nicht erforderlich sind. Also auch eine rieesige Datenkrake unter dem Deckmantel eines Affiliprogramms. Es schaudert uns jetzt schon, wenn wir in die Zukunft blicken (wir haben ja zum Glück eine Glaskugel) und uns vorstellen was mit aber hundertausend Adressen passiert. Dieser Michael Rodriguez wird sich dann damit erneut eine goldene Nase verdienen.

      Und wenn wir zuguter letzt uns noch die ganze Werbung anschauen und uns mal so durch dieses Bannergewusel durchkämpfen, müssen wir feststellen das bei kurzer Durchsicht, bereits drei Kandidaten bei uns auf den Monitor gelandet sind und hier weitere Recherchen notwendig sind.

      Erreichen können Sie uns unter der Mailadresse: tumlei[ed]yahoo.de (die Mailadresse zu der alles geschickt werden darf sofern es kein Spam,Viren,Pishing,Malware etc. ist)

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  2. Hallo, eure Beiträge sind mir schon wichtig,und ich denke dass man sich dadurch viele Fehler sparen kann. Aber was Ihr hier über My Advertising Pays verbreitet ist nicht in Ordnung. Ich bin seit April 2014 dabei, und habe mir ohne Probleme und sehr zügig 1000 Euro auszahlen lassen. Und im übrigen, was hat ein Michael Rodriguez mit der Sache zu tun. SEO ist Mike Deese.
    Gruss Manfred

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    • Hallo Herr Holz,

      wir haben niemals behauptet, das Myadvertisingpays nicht auszahlt oder in der Richtung Ungereimheiten aufgefallen sind.
      Was wir aber behaupten sind klare nachvollziehbare Fakten. Und diese Fakten tendieren nun einmal zu einigen Ungereimheiten. Machen Sie sich doch einfach einmal die Mühen und schauen Sie sich die Webseite einmal etwas genauer an. Schnell werden Sie unsere hier beschriebenen Umstände entdecken. Und bedenken Sie bitte, wir haben hier mit unserem Kommentar nur an der Oberfläche mit einer Feder leicht gekratzt. Also das Offensichtliche etwas bildlicher dargestellt. Oder kennen Sie ein Partnerprogramm das so massiv in die Privatsphäre des Affili eingreift? Oder warum 2 Google Analytics Scripte auf dieser Webseite Daten sammeln. Oder warum das SSL Zertifikat nicht die ganze Webseite absichert, obwohl dies so angezeigt wird? (Hierbei werden unverschlüsselte Elemente angezeigt wie z.B. Bilder, Scripte etc. die als Einfallstor gelten.) Warum werden die Domaindaten verschleiert? Und warum stellt das SSL-Zertifikat keine Identitätsdaten des Webseiteninhabers zur Verfügung?

      Oder warum wird mit keiner Silbe auf der Webseite erwähnt, das man 14,99 US$ nach vier Monaten zahlen muss und wenn man nicht zahlt einem der Account gesperrt wird? Der Account erst dann wieder freigegeben wird, wenn der Betrag gezahlt wurde. Moderne Wegelagerei und nichts anderes als Begriffserklärung verdient diese Art von Partnerprogramm.

      So für´s erste einmal genug. Vielleicht nehmen wir in einem umfangreicheren Rahmen Advertisingpays mit in den Burrenblogreport 2015 auf. Dann gibts es weitere nachvollziehbare Fakten.

      Sorry, aber Seriösität sieht eben nun mal völlig anders aus.

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      • Nachtrag zu unserem Kommentar;

        Bezugnahme zum eingesetzten SSL-Zertifikat auf Myadvertisingpays[dot]com

        Welche Einfallstore sind in unserem Kommentar gemeint?

        Einfallstore entstehen wenn eine Webseite gemischte Inhalte bereitstellt obwohl ein SSL-Zertifikat im Einsatz ist.

        Was sind gemischte Inhalte?

        Wenn Sie eine normale Seite über HTTP aufrufen, ist Ihre Verbindung nicht vor Lauschangriffen und Man-in-the-Middle-Attacken geschützt. Die meisten Websites werden über HTTP aufgerufen, da meist keine sensiblen Daten ausgetauscht werden. Deshalb sind verifizierte Identitäten oder verschlüsselte Verbindungen nicht unbedingt erforderlich. Wenn Sie eine Seite vollständig über HTTPS aufrufen, wie z. B. bei Ihrer Bank, ist Ihre Verbindung authentifiziert und verschlüsselt und deshalb geschützt vor Lauschangriffen und Man-in-the-Middle-Attacken.

        Da jedoch die aktuell besuchte HTTPS-Seite Myadvertisingpays[dot]com auch HTTP-Inhalte enthält, kann dieser HTTP-Anteil von Angreifern gelesen und/oder modifiziert werden, obwohl die Seite über HTTPS aufgerufen wurde. Wenn eine HTTPS-Seite auch HTTP-Inhalt enthält, wird dieser Inhalt „gemischt“ genannt. Die Seite, die Sie besuchen, ist nur teilweise verschlüsselt und obwohl sie sicher erscheint, ist sie es nicht.

        Welches Risiko besteht für den Affili auf der Webseite myAdvertisingpays[dot]com?

        Ein Angreifer kann die HTTP-Inhalte auf myadvertisingpays[dot]com austauschen. Damit kann er Ihre Anmeldeinformationen stehlen, Ihr Benutzerkonto übernehmen, auf Ihre sensiblen Daten zugreifen oder Schadsoftware auf Ihrem Rechner installieren. Muss nicht sein, aber diese potentiellen Möglichkeiten bestehen und es ist nur noch eine Frage der Zeit wann die ersten Angreifer sich dem vorliegenden Datenpotential bedienen.

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  3. Auch mir ist es passiert, dass ich bei Quizonaut meine Bestellung eines Tablets abgebrochen hatte, nachdem mir auffiel, dass das Ganze eine Abzocke ist. Danach erhielt ich 3 emails des Inhaltes, ich hätte meine Bestellung abgebrochen, ob ich nicht etwas anderes bestellen wolle. Daraufhin verneinte ich und schrieb, eine Mitgliedschaft wäre nicht zustandegekommen, hilfsweise würde ich diese kündigen! Als Folge erhielt ich eine Rechnung über 2 Positionen, die ich allerdings nicht bezahle. Dies habe ich Quizonaut auch mitgeteilt. Nun soll ich mich dort ausloggen. Da ich mich aber nicht eingeloggt hatte, werde ich auch dies nicht tun.

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    • Mir ist erst neulich bevor ich diese Seite durch Zufall entdeckte, das selbe passiert.
      Wie muss ich nun vorgehen?
      Bitte um Unterstützung da mir ansonsten folgendes droht =>

      Kindly note that the due date of this payment is 13 April 2015. If we haven’t registred your payment by that date there will be added a late fee of 10 EUR for every reminder that we issue.

      😦

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      • Hallo Bella,

        keine Angst Ihnen droht erst mal gar nichts. Beliebte Masche bei solchen Abzockern ist ja mit einem perfiden Nachdruck Angst zu schüren getreu dem; Oh gott wenn ich nicht zahle wirds ja immer mehr. Psyschologischer Dominoeffekt nennt man solche Vorgänge. Also den ganzen Mail-Verkehr aufbewahren. Unter support@quizonaut.com diesen mitteilen, das niemals eine Mitgliedschaft beantragt wurde und der Anmeldungsvorgang angebrochen wurde. Sie bitten um Löschung sämtlicher Daten und Bestätigung, das keine Mitgliedschaft besteht. Die Mail die sie dann daraufhin erhalten werden, leiten Sie mal bitte an uns weiter.

        Und ganz wichtig. Keine Panik aufkommen lassen und einfach nur Ruhe bewahren.

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  4. Hallo Zusammen,

    habe jenes gleiche Problem. Habe aber die Anmeldung nicht abgeschlossen.
    Daraufhin kam eine Mail was Schief gelaufen ist bei der Anmeldung.
    Dummerweise habe ich dann jeglichen Schriftverkehr gelöscht, weil mir die Sache zu blöd wurde.
    Gestern dann eine erneute Aufforderung einer Zahlung.
    Wollte Antworten, geht aber nicht.
    this email cannot be replied

    Nun ist Guter Rat „TEUER“?!

    Anbei die Kopie der Zahlungsaufforderung.

    Gruß
    Schäfer
    ————————————————————————————————————————————–

    Dear Frank

    Thank you for your purchase on Quizonaut.com. Here is your invoice:
    Invoice: Product: Open balance: Date: Options:
    #161084 5 days premium membership at Quizonaut.com
    27 EUR 24/02/2015

    #174865 30 days premium membership at Quizonaut.com
    59 EUR 01/03/2015

    #323599 30 days premium membership at Quizonaut.com
    39 EUR 31/03/2015

    To settle your outstanding balance of 125 EUR you need to log in to your account at Wakefield Finance.

    CustomerID: (aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Redaktion gelöscht)
    Email: (aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Redaktion gelöscht)

    Kindly note that the due date of this payment is 14 April 2015. If we haven’t registred your payment by that date there will be added a late fee of 10 EUR for every reminder that we issue.

    With regards
    – Wakefield Finance

    (this email cannot be replied)

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    • Drei mal eine Premium-Mitgliedschaft und dann auch noch zu völlig verschiedenen Preisen, die dann noch nicht einmal in der AGB hinterlegt wurden.

      Wie schon in unserem Telefonat besprochen; keine Panik, nicht in den Account einloggen, Webmails von denen und Ihnen aufbewahren und abwarten.

      Quizonaut war ja bereits auf unserem Blog um nachzusehzen was wir denn so böses über jene schreiben. Warten wir also ab was da kommen mag.

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  5. Dies ist nun die Antwort von Quizonaut auf meine mail, dass ich keine Mitgliedschaft abgeschlossen habe und sie dort bitte meine Daten löschen sollen:

    Hi Gabriela, On 7. marts 2015 you – or someone claiming to be you – subscribed to 5 days premium membership at Quizonaut.com. As stated in the signup process it’s a recurring service that after 5 days would be renewed for 30 days for 39 EUR unless unsubscribed. For more information about your registration to this service I recommend you to DOWNLOADthe welcome letter as well the complete activity log for an indebt explanation to when and where your order was registred. However, I can confirm that your invoiced subscription to Quizonaut.com is cancelled . I have also made sure that the related invoices has been cancelled as well. Everything should be sorted out now, and you can disregard the previously sent invoice. Kind regards – Delmare Gregoire

    Ich denke, damit ist alles erledigt, oder habe ich etwas überlesen. Die schreiben ja immer nur auf englisch.

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  6. Ich habe das gleiche Problem, nichts gewollt, soll aber bezahlen. Kündigung geht irgendwie nicht. Zahlen auch nicht, habe keine Kreditkarte oder paypal. Was tun?

    Freundliche Gruesse
    D.Doehler

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    • Hallo Herr Doehler,

      Erst mal keine Zahlung leisten und nicht in den Account einloggen. Abwarten was die machen. Mailverkehr aufbewahren.

      Und ganz wichtig! Ruhe bewahren. Die kochen Ihre Suppe nämlich auch nur mit Wasser.

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  7. Wir haben das gleiche Problem, jedoch über die Firma jobform.com, dann von der Wakefield.finance die Rechnungen erhalten, auf support@jobform.com, geschrieben, keine Antwort erhalten, jedoch dann eben die Mahung von Wakefield. Wakefield kann per Mail nicht erreicht werden, schon mit allen möglichen Mailadressen versucht.

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    • Hallo,

      ja wir haben jobform bereits auf unserem Monitor und werden in den nächsten Tagen einen Beitrag hierzu verfassen. Kündigungsmail und die Mailmessage die sie darüber unterrichtet hat, das die Mail nicht zustellbar ist einfach aufbewahren.

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  8. nun sind wir auch unsicher, hab schon auf anderen Seiten gelesen, per Post eingeschrieben der Wakefield-Finance die Kündigung zu senden, ist das empfehlenswert?

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    • Hallo Frau/Herr Ardüser,

      Kündigung per eMail versenden und am besten unser Muster verwenden. Ob Quizonaut oder Jobform, ist ja alles die gleiche Abzocke. Alle Mails aufbewahren und dann ist es gut. Mir ist bisher kein Fall bekannt, das die ihre unberechtigten Forderungen einfordern.

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  9. Vielen Dank, Herr van Burren. Wo finde ich Ihr Muster? Doppelt und gut geschickt ist sicher besser als mein holpriges E-Mail, dann kann ich es noch professionell schreiben.

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