Promycom und seine „irregeführten“ Pressemeldungen

Das Aktenzeichen zur Strafanzeige kann privat bei mir angefragt werden! Bitte nicht über die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag das Aktenzeichen erfragen! Aktuelle Updates am Ende des Beitrages!

Wie verzweifelt muss ein Hans Kragt sein, wenn dieser auf seiner Facebookseite Tatsachen aus dem Kontext reißt und somit dem Promycom-Volk etwas suggeriert was so nicht stattfindet?

Ich hatte doch in einem Update über die angebliche Identifizierung des WordPress-Betreibers, der, wie mittlerweile bekannt anscheinend in seinen Blogbeiträgen gelogen haben soll berichtet und auch darüber, das Promycom – hier Hans Kragt als verantwortlicher, Bilder von zwei Beschlüssen des Landgerichts Köln veröffentlicht hat mit den Worten;

Zitat:

„Ermittlungen gegen Blogbeitrag Juni 2016 – 28. September um 16:27 Uhr

Sehr geehrte promYcom-Partner,

wir möchten Sie davon in Kenntnis setzen, dass die Ermittlungsbehörden erfolgreich waren und die Person hinter dem Blogbeitrag vom Juni 2016 mit rechtswidrigen Äußerungen gegen unsere Firma und insbesondere Herrn Hans Kragt persönlich, ausfindig machen konnten. Eine einstweilige Verfügung wurde erwirkt. Die Firma WordPress als Hoster der Blogging-Plattform ist nun damit beauftragt, die einstweilige Verfügung mit Titel umzusetzen und den Inhaber des Blogs zu entfernen.“

Gesamte Mitteilung können Sie hier in der Facebook-Quelle Lesen: https://www.facebook.com/joinPromYcom/?ref=ts&fref=ts

Die Bildveröffentlichungen wurden mit den Worten; „Presseabteilung informiert: Zur offiziellen Stellungnahme vom 28.09.2016“ betitelt.

In diesem Zusammenhang wurden dann alsbald die Bilder jener beiden Beschlüsse gepostet, so das der Eindruck entstand, einer der beiden Beschlüsse würde sich gegen den besagten WordPress-Blog als direkt haftende Partei richten.  Den Irrtümern konnte man anschließend in den Kommentaren wiederfinden. Eine einstweilige Verfügung und dem logisch folgenden Beschluss gegen WordPress aber wurde nicht veröffentlicht. Nicht nur liegen hier die Hürden höher auch muss ausländischen Recht beachtet werden. Und bekanntlich ist die Pressefreiheit und die freie Meinungsäußerung in Amerika ein hohes Gut.

Auch stellt sich die Frage, wieso kein Beschluss gegen den Blogbetreiber erwirkt wurde obwohl dieser doch angeblich identifiziert wurde und warum stattdessen angeblich ein Beschluss gegen WordPress erwirkt wurde? Die beiden dargestellten Beschlüsse richten sich ja gegen angebliche Mitstörer (Demnach muss es ja einen Störer geben – ja alles wurde gesichert). Desweiteren stellt sich mir die Frage, ob der Blogbetreiber überhaupt abgemahnt wurde (Demnach muss der Blogbetreiber in einem deutschsprachigen Land leben)? Die angeblichen Mitstörer wurden ja, so wurde versichert, abgemahnt.

Nun ist es ja so, das es natürlich noch weitere „Mitstörer“ gibt, die auf Anfragen aber mitteilen, sie seien weder abgemahnt worden, noch hätten sie einen Beschluss erhalten. Wird hier mit zweierlei Maß gerechnet?

In einer Videokonferenz um 15.30 Uhr Western Time zwischen mir, zwei Anwälten aus Berlin, einem Richter a.D. aus München und Herr Pütz, gab Herr Pütz an, das er heute einen der beiden auf der Promycom Facebookseite bildlich dargestellten Beschlüsse durch einen Gerichtsvollzieher habe übermittelt bekommen. Als ich dann das Aktenzeichen las konnte ich die bereits sichergestellten Bilder endlich auch einmal zuordnen.

Ein Beschluss richtet sich also gegen Paul Pütz (die im Beschluss gegen Herrn Pütz festgestellten Formfehler lasse ich jetzt mal außer Acht). Wäre hier Herr Kragt nicht besser beraten sich anwaltlich vertreten zu lassen? Ja Sie lesen richtig, diese satirische Fragestellung sei mir einmal verziehen.

Nun trägt Herr Kragt vertreten durch die Rechtsanwälte SuS vor, das eine Dringlichkeit vorliegt mit der er diesen Beschluss durch seine Rechtsanwälte erwirkt hat. Na dann will ich mal hoffen, das nichts anderes im Internet zu finden ist, das die Dringlichkeit in Frage stellt. Auch diese subjektive Fragestellung sei mir in dieser satirischen Form verziehen.

Auch wird in diesem Beschluss angegeben, das an Eides statt Aussagen gemacht wurden, die diesen Beschluss im nachhinein rechtfertigen. Was passiert eigentlich wenn dieser „an Eides statt“ brüchig würde?

Auch werden in den Beschlüssen exakt jene Passagen angegeben, zu denen Herr Kragt und seine Anwälte vermuten, das es hierzu keine Beweise gäbe, oder sehe ich das falsch?

Zu  der Strafanzeige hingegen gibt es keinen Passus im Beschluss, folglich wurde also Strafanzeige erstattet. Hierzu läuft aber gerade noch eine Anfrage des Herrn Pütz der mir in den nächsten Tagen die Existenz eines Aktenzeichens bestätigen kann, oder auch nicht. Und auch der Rest des Blogs ist nicht Gegenstand des Beschlusses, folglich muss der Rest also wahr sein, oder irre ich mich da?

Wenn aber der Rest der Blogbeiträge folglich richtig sein muss und die im Beschluss angegebenen Passagen sich in den nicht beanstandeten Beiträgen teilweise wiederfinden, dann entsteht folglich ein in sich widersprechender Beschluss, der so hätte überhaupt nicht freigegeben werden können. Kann man also annehmen das also die „an Eides statt“ gemachten Aussagen folglich falsch sind und diese nur gemacht wurden um zwei Beschlüsse zu erwirken?

Natürlich gebe ich mit dieser Fragestellungen dem Herrn Hans Kragt bzw. seinen Anwälten die Möglichkeit der erneuten Prüfung. Ich gebe aber auch jenen Promycomlern die Möglichkeit ihre Haltung gegenüber Promycom noch einmal zu überdenken. Und nein, ich habe noch nicht alles geschrieben und veröffentlicht. Sprich eine erneute Prüfung kann auch ein Schuss sein der nach hinten los geht. Immerhin gibt es weitere Eckpunkte an denen man sich rechtlich reiben kann, in den Beschlüssen.

Am Ende stellt sich die Frage ob unter 1.b der Beschlüsse, ich bzw. und nahestehende Personen zum Beispiel zuvor ein Konto eröffnet haben in denen die Gewerbeanmeldung tatsächlich nicht bei der Dateneingabe verlangt wurden? Ja wer weiß, was alles so in meinen Datenbanken an Bildmaterial und Mailanfragen herum liegt, die das ein oder andere belegen oder nicht belegen können.


Update vom 05.11.2016 / 21.38 Uhr

Erneut sind bei mir 40 Trashmails mit einem je 10- seitigen PDF-Anhang übersendet worden. Anscheinend handelt es sich hierbei um eine vorgefertigte Personenliste mit Namen und ladungsfähiger Adresse. Leider kann ich die komplette Seiten noch nicht einsehen, da der Download noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber aus den ersten zehn Seiten und einer Prüfung auf Wahrheitsgehalt ist erkennbar, das es sich hier um tatsächliche Affiliate von Promycom handelt. Was will mir aber der unbekannte mit dieser Liste sagen. Kurze Mail an mich mit Erklärung wäre daher ganz nett.


Update vom 04.11.2016 / 22.38 Uhr

So noch ein Update aus gegebenen Anlaß. Mir liegt ein Schriftsatz unbekannter Herkunft (Identitätsdaten wurden geschwärzt – Schriftsatz wurde über eine Trashmail an mich gesendet) vor, sprich, er wurde mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht eingereicht (Es steht Musterschriftsatz drauf), der die Herausgabe aller Daten erzwingen soll, die sich auf die Rekrutierung weiterer Affiliate nach dem 29.08.2016 bei Promycom beziehen. In Anlehnung an § 5 UWG, der im Schriftsatz genannt wird, sehe ich hier eine riesige Lawine auf jeden einzelnen Promycomler zukommen. Wer der Empfänger sein wird ist mir nicht bekannt aber das kann sich wohl jeder denken.

Was der § 5 UWG indes besagt kann man hier nachlesen und sich dann mal schnell seine Gedanken darüber machen. Ich hatte ja bereits an anderer Stelle gewisse Hinweise mit Zaunpfählen hinterlassen. Nun denn………..


Update vom 04.11.2016 / 18.48 Uhr

Mit einem neuerlichen Statement nach langer Wartezeit auf der Facebookseite von Promycom hat Herr Kragt heute nun personelle und persönliche Fehler eingeräumt. Lt. internen Informationen jedoch soll ein erneutes Aufschalten der Webseite zu Promcom aber erst im Januar erfolgen. Das die Abrechnungen abgeschlossen sind wurde ebenso ausgesagt, wie, das nun eine externePerson/Gruppierung das alles noch einmal überprüft. Rein technisch ist dies jedoch überhaupt nicht nachvollziehbar.  Auch der Behauptungen engegnend, es handele sich hier um keine Verzögerungstaktik, so Herr Kragt, ist nicht nachvollziehbar, solange keine klaren Fakten diese Aussage untermauern würden.

Es stellt sich also die eigentliche Frage; Ist die immense Verzögerung damit zu erklären, das Behauptungen auf dem WordPressblog, wonach Herr Kragt 2,5 Millionen aus dem System gezogen haben soll um damit Schulden zu bezahlen, stimmen? Sind die zahlreichen Indizien (zahlreiche Werbesponsorenschaften die ja auch richtig viel Geld kosten) doch reell? Oder gibt es eine andere nachvollziehbare Erklärung? Gerne lasse ich mich eines besseren Belehren.

Während aber weiterhin Verzögerungen, den Tagesbetrieb von Promycom dokumentieren, haben zumindest seine Anwälte SuS , so nach Aussage von Herrn Pütz genügend Zeit, Geldforderungen einzufordern. Aber hat auch nicht hier Herr Kragt, die Rechnung ohne den Wirt gemacht?

Und wie ist das lange stillhalten der Affiliate zu deuten? Haben viele Angst rechtliche Schritte einzuleiten, da sie denken, sich selbst Strafbar gemacht zu haben, oder fehlt einfach nur das nötige Kleingeld um einen Anwalt bezahlen zu können? Der Grund, das es sich hier um eine Ltd. handelt, ist ja grundverkehrt, das diese im deutschen Rechtsraum ja als GmbH agiert. Die Hoffnung, eine Sammelklage würde das ganze richten, entpuppt sich indes als irrtümliches Szenario, denn Sammelklagen sind in Deutschland nicht zugelassen. Hingegen können amerikanische Affiliate, sofern diese existieren, zumindest in Amerika eine Sammelklage einreichen.

Nun einige Affiliate haben wahrscheinlich mit großen Verlusten zu rechnen, würde der Betrieb von promycom eingestellt. Wäre es aber gerade hier nicht ratsam, bereits die Verluste zu minimieren, indem Forderungen direkt mit einem vollstreckbaren Titel bestückt werden um oben in der Gläubigerliste zu stehen?


Update vom 30.10.2016 / 21.25 Uhr

Da hat doch ein Promycomler auf der Facebookseite zu recht moniert und gefagt wie er dem Finanzamt erklären soll, das er keine Unsatzsteuer anmelden kann. Promt kamen doch tatsächlich die ewig „Experten“ mit Ratschlägen und Aussagen, das einem doch glatt die Haare zu Berge steigen lässt. Aussagen wie; keine Rechnung – keine Umsatzsteuer, zeigen einmal mehr, das sich so mancher Affiliate in wirklichkeit keine richtigen Gedanken um sein Geschaft macht.

  1. für das Finanzamt ist es zweitrangig, ob Sie eine Rechnung vorliegen haben (Diese wird benötigt, sollte mal eine Prüfung stattfinden. Indes geht das Finanzamt je nach Lage von einer Soll/Ist – Versteuerung aus, je nachdem was Sie bei der Erstanmeldung beim Finanzamt deklariert haben. In den meisten Fällen haben Sich Gewerbetreibende für eine Ist-Versteuerung ausgesprochen, sprich maßgebend ist also welche Umsätze Sie produziert haben. Dabei ist es völlig belanglos, wo die Geldwerten Vorteile liegen (also auf der Bank oder unterm Kopfkissen).  Haben Sie also wissentliche Umsätze produziert, egal ob Sie das Geld in Händen halten oder nicht, dann ist darauf die Umsatzsteuer zu entrichten (Abzüglich der Umsatzsteuer die sie bereits abgegolten haben – Warenkauf, Betriebsausgaben etc. im Zusammenhang mit Ihrem Gewerbe.
  2.  bei der Soll-Versteuerung wird die Rechnung versteuert in dem sie gestellt wurde. Wurde eine Rechnung am 15. des Monats gestellt wird die Umsatzsteuer hierzu zum 10. den Folgemonats fällig, egal ob Sie das Geld erhalten haben oder nicht.

Kritisch wird es, wenn die Umsätze im BO aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht angezeigt werden können und Sie auch sonst keinen Nachweis erlangen können, die Umsätze zu deklarieren. Hier sollte also umgehend der Betreiber, also die Rechnungsaustellende Seite angeschrieben werden und um eine Rechnung gebeten werden. Ist dies auch nicht möglich weil Betreiber sich z.B. weigert, dann sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater oder sprechen Sie bei Ihrem Finanzamt direkt vor und erklären die Situation. Gegebenenfalls Fristverlängerung aus zuvorgenannten Gründen beim Finanzamt beantragen. Sprüche wie „Keine Rechnung – Keine Umsatzsteuer“ hingegen können Fatale folgen haben und man sollte sich auf solche Aussagen auf keinen Fall verlassen.


Update vom 30.10.2016 / 17.32 Uhr

So Promycom ist „wieder da“, so zumindest der erste Anschein. Während man für die Thematik Kontenkorrektur einen ganzen Satz verschwendet hat, ist man direkt auf die Stützpfeiler von Promycom übergegangen nämlich den „externen“ Einnahmen. Leider schwirrt ein „Aber“ immer noch im Raum und vielleicht liegt es wohl dann an mir, dieses „Aber“ zu füllen und zu konkretisieren. Nun ja, unter den Begriff „professionell“ versteht wohl jeder etwas anderes.


Update vom 27.10.2016 / 15.43 Uhr

Jetzt beginnt die Korrektur der Korrektur und bei Promycom ist immer noch kein Land in Sicht. Anscheinend sind die erfolgten Korrekturen auch falsch. Kaum äußerten einige Promycom Anhänger ihren Unmut und forderten eine Aufklärung auf der Promycom FB Seite, da wurde umgehend der gesamte Beitrag und die dazugehörigen Kommentare gelöscht.

Betreibt hier Promycom etwa ein systematische Zensur?

Mir vorliegende interne Informationen mit hoher Brisants werden gerade auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft und dann gegebenenfalls an die Staatsanwaltschaft Mannheim weitergeleitet.

Mir zugesandte Informationen egal welcher Brisants, fallen grundsätzlich unter den Quellen und Informantenschutz. Sprich die Informationen werden verwertet, aber der Informationsgeber wird anonymisiert. Und da viele böse Menschen im Netz unterwegs sind, werden solche Informationen grundsätzlich auf externe Server in einem „Tresor“ gelagert.

Nachtrag: Besonders kritische Kommentare in denen man äußert, das man eine Strafanzeige erstatten wird, werden wohl auf den Kommentarverläufen gelöscht. Aber keine Angst liebe Promycom-Affiliate – nichts kommt weg im Internet, die Kommentare sind eigentlich auch gar nicht „gelöscht“ sondern jetzt eben nur woanders. Z.B. bei mir. Ist wie mit ihrem Geld, das ist auch nicht weg sondern einfach nur woanders.


Update vom 26.10.2016 / 18.51 Uhr

Lt. Aussage von promycom ist die Korrektur der Provisionskonten abgeschlossen (Daher auch das versetzen der Beiträge und ihrer Kommentare in den Hintergrund). Neue Kunden sollen ja nicht gleich über das bis dato herrschende Chaos abgeschreckt werden. Im BO von jeden Promycom Affiliate gibt es jetzt ein eigenes kleines Fenster, das die aktuelle Rechnung des jeweiligen Affiliate anzeigt. Stehen manche Affiliate aber da vor einem beinahe Herzinfarkt? Und  weist die aktuelle Rechnungen bei einigen Affiliate mehrstellige Minusbeträge auf?  Wenn dem so ist, erhalten diese Affiliate dann irgendwann in kurzer Zukunft einen Mahnbescheid oder werden Minusbeträge in Form von Adpacks dem Konto abgezogen? Nun ich hoffe ich werde es bald erfahren.


Update vom 26.10.2016 / 06.36 Uhr

Alles muss weg dachte sich Promycom und hat alle relevanten Passagen zu den Pressemitteilungen in Bezug zum Fake-Wordpressblog und den zwei Beschlüssen in den Hintergrund gestellt, so das diese nicht mehr direkt sichtbar für Promycom-Neulinge und „Neukunden“ gesehen werden. So werden natürlich auch nicht mehr die ganzen negativen Kommentare gesehen. Auch ein Beitrag mit einer direkten Verlinkung zum Burrenblog wurde wohl entfernt. Zumindest ist er lt. den Aufzeichnungen nicht mehr an dem Platz wo er eigentlich sein sollte. Man fragt sich wovor Promycom eigentlich Angst hat? Und führen solche Handlung, nachdem das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, tatsächlich zu einer seriöseren Unternehmenskultur von Promycom?

Ob Tibor Dana der hinter jedem Facebook-Profil gleich ein Fakeprofil vermutet oder Ibrahim El-Ali der auf dem Schlachtfeld der ignoranten Blindheit stolz die Fahne emporhebt um zu demonstrieren, das man gerne als „Kapitän“ mit dem Schiff untergehen möchte. Im Gunde muss jeder Affiliate selber wissen wie weit er seine Konseqenzen hinausschieben will, doch am Ende wird nichts gutes stehen. Ein passender Bibelspruch verdeutlicht die derzeitige Situation bei Promycom am besten;

„Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.“ – Matthäus 15,14


Update vom 21.10.2016 / 21.28 Uhr

Hier noch eine Fragestellung;

Wenn eine Strafanzeige erstattet wurde, in der ja alle Vorwürfe enthalten sind, gegen die sich die Beschlüsse des Gerichts richten, wieso sollte dann der Betreiber des Fake-Blogs eine Strafanzeige gegen Promycom erstatten? Wenn also exakt jene Passagen die in den Beschlüssen angegeben, bei der Staatsanwaltschaft Grund genug waren ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, dienten diese dann letztendlich nicht als Beweis für das Einleiten eines Ermittlungsverfahrens? Läuft der Fakeblog Betreiber also dann nicht Gefahr, wenn diese Passagen gelogen sind, wegen Vortäuschen einer Straftat belangt zu werden, besonders unter dem Gesichtspunkt, das ja Promycombetreiber und Rechtsanwälte angeblich die Identität des Fakeblog-Betreibers offengelegt haben, oder irre ich mich da? Wer würde sich so einer Gefahr aussetzen beziehungsweise so dumm sein?

Bekannterweise werden seitens der Staatsanwaltschaft nur dann Ermittlungen aufgenommen, wenn Hinweise und Beweise eine Ermittlung rechtfertigen und ein öffentliches Interesse besteht. Ob die Strafanzeige nun namentlich oder anonym erstattet wurde.

Und warum wurden die Beschlüsse vor dem Landgericht Köln erwirkt und nicht wie üblich am Landgericht von Mannheim, wo der Betreiber auch seinen Wohnsitz hat?

Ein Schelm wer böses dabei denkt………..


Update vom 20.10.2016 / 18.52 Uhr

Jetzt ist es amtlich. Ich  kann ich hiermit bestätigen, das gegen Promycom ein Ermittlungsverfahren anhängig ist. So jetzt habe ich auch einen Anknüpfungspunkt. Interessanterweise ergeben sich natürlich in Bezug auf die erwirkten Beschlüsse der Rechtsanwälte SuS ganz neue Sichtweisen. Auch liegen mir jetzt klare Anhaltspunkte zum wirklichen Aufenthalt des Fake-Blog-Betreibers vor. Daraus ergibt sich auch der Umstand das direkt gegen den Fake-Blog-Betreiber kein Beschluss erwirkt werden konnte sondern nur gegen WordPress selbst als Mitstörer. Ob überhaupt ein Beschluss gegen WordPress erwirkt wurde, ist uns Promycom hingegen als Beweis durch Veröffentlichung noch schuldig.

Auf der Facebookseite aber stellt sich die Presse-Stellungsnahme ganz anders dar, wie schon berichtet.

Das Aktenzeichen kann demnach bei mir erfragt werden.


Update vom 20.10.2016 / 16.08 Uhr

Man kann sich das gejammere auf der Facebookseite von Promycom auch nur noch im betrunkenen Zustand anschauen. Von Schadensersatzklagen und Wiedergutmachungen der Fake-Seiten-Betreiber und der in den Beschlüssen genannten Personen ist die Rede. Ja wenn man einen Schuldigen suchen will ist der einfachste Weg, das dort zu machen wo bereits gebuddelt wird. Vor der eigenen Haustüre hingegen bildet sich jene Gruppierung ein, sei alles sauber. Nun denn, dann sind die bereits ca. 1100 identifizierten Affiliate die ohne Gewerbeanmeldung arbeiten (Stand 8/2016), sicherlich auch nur eine Fatamorgana,oder? Folglich wäre es dann auch nur ein Trugbild wenn mit einem Klick, in einer Rundmail an alle innerdeutschen Finanzämter jene Personen dann benannt werden, die kein Gewerbe führen aber teilweise bereits Einnahmen generiert haben,oder? Wer in einem Wald steht, sollte also nicht mit einer Kettensäge hantieren.

Aber warum gibt es von Promycom keine fortlaufenden Informationen? Finden gerade Haus- und Geschäftsraumdurchsuchungen statt aufgrund der gestellten Strafanzeige? Oder wurden gar alle vergangenen Handlungen an die Beschlüsse angepasst? Aber nein, Herr Kragt ist eben ein vielbeschäftigter Mann und zusätzliches Personal einzustellen das dann den Support etwas entlastet geht auch nicht, denn dann müsste noch ganz viele Computer gekauft und in ein Netzwerk geschaltet werden.

Ja das war schon immer so, wer ein Pferd von hinten aufzäunt, wird eben beim ganzen Ritt auch nur das Hinterteil zu sehen bekommen. Und bekanntlich wissen wir ja was da zuweilen immer wieder herauskommt.


 

11 thoughts on “Promycom und seine „irregeführten“ Pressemeldungen

  1. Auch unter „Rechtsanwälten“ gibt es solche und solche… Mir fällt dazu immer spontan dieser ein:

    http://www.stern.de/digital/online/guenter-freiherr-von-gravenreuth–abmahn-anwalt–begeht-selbstmord-3896046.html

    Irgendwelche Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen mit dessen „Rechtsverständnis“ bzw. „Auslegung des geltenden Rechts“ bei heute noch agierenden Anwälten wären natürlich rein zufällig und keineswegs beabsichtigt, oder?

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    • Hallo Urs,

      ja man könnte aber auch von einer beabsichtigten Pandemie sprechen. Zumal ja Promycom derzeit wirklich andere Probleme hat. Aber vordergründig werden auch nur jene Blogs oder Privatpersonen als Betreiber angeblicher Blogs abgemahnt die zuweit an die „Wahrheit“ heranrücken. Aber mit einem beginnenden Rentenalter sollte auch die Weisheit vor dem Narzismus stehen und nicht umgekehrt.

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  2. Hallo,

    gibt es denn unterdessen schon eine Klage von Mitgliedern gegen promycom? Noch
    viel interessanter wäre, ob es eine Sammelklage gibt? Dieser Sammelklage würde ich mich dann gerne auch anschließen!

    Grüße,
    Futschi

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    • Hallo Ftschi

      ob mitglieder bereits eine Klage eingereicht haben mag ich nicht zu sagen, das müssten Sie auf den Promycom Facebook-Seiten mal erfragen oder in einschlägigen Foren wo Promycom behandelt wird.
      Indes sind Sammelklagen in Deutschland nicht möglich. Es kann also nur jeder einzelne Kunde/Affiliate eine Klage einreichen. Wobei eine Klage ja dem Zivilrecht zuzuordnen wäre. Es besteht ja auch die Möglichkeit einer Strafanzeige. Es gibt ja ein Aktenzeichen, auf das man sich in seiner Strafanzeige beziehen kann, so das eine Zuordnung seitens der Staatsanwaltschaft Mannheim erfolgen kann.

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  3. Hallo miteinander,

    war ja klar, dass Promycom nicht lang bestehen wird. Es ist wie in jedem anderen Abzocksystem. Erst kassieren, dann inszenieren und manipulieren.
    Werden am Ende die Stimmen lauter bleibt nur noch das Löschen von Beiträgen, Kommentaren und den Accounts. Über diese verblendeten und lügnerischen Kommentare einzelner Promycommitglieder braucht man keine weiteren Worte verlieren, denn das ist deren Masche, welche sie sich in vielen anderen, fragwürdigen Systemen angeeignet haben.

    Das es in Deutschland keine Sammelklagen gibt, ist grundsätzlich richtig aber es gibt folgende Möglichkeit, welche in Fällen wie beispielsweise dem BCI-Betrug, dem Prokon-Betrug oder auch dem Infinius-Betrug Anwendung fanden.
    https://www.grprainer.com/pressemitteilungen/detail/news/sammelklagen-in-deutschland.html

    Fakt ist, dass sich die Geschädigten auf jeden Fall zusammenschließen und austauschen sollten.

    Bevor sie dann auf FB in irgendeiner Form von Abzocke und Strafanzeige kommentieren, wäre es auch ratsam, dass sie sämtliche Daten ihres Promycom-Accounts sichern. Wie man derzeit lesen kann, werden diese gern gesperrt / gelöscht, sobald man sich gegenüber Promycom negativ äußert.
    Am besten ist es, wenn man einfach stiller Mitleser ist und geeignete Schritte einleitet, um an sein investiertes Geld zu kommen.

    Nur schimpfen, meckern und drohen bringt rein gar nix. Strafanzeige stellen, Anwalt nehmen und warten der Dinge die da kommen werden. Auf keinen Fall würde ich Leuten wie Kragt und Konsorten widerstandslos mein Geld überlassen, welches sie sich in betrügerischer Art und Weise von einem Großteil der Mitglieder erschlichen haben!
    https://www.kapitalschutz.de/Kanzleien/Dr-Kluever-Dr-Klass-Zimpel-und-Kollegen/Beitr%C3%A4ge/Kleinanlegerschutzgesetz-in-Kraft.html

    MfG
    Vic

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  4. Mehr als 4 Monate läuft nichts mehr bei Promycom….das ist doch verarsche. Bei soviel negativer Kretik unter denMietgliedern ( Mudpropaganda) wollen doch eh alle ihr Geld zurück.

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    • Hallo HSS,

      ist da nicht eine gewisse große Portion Eigenverschulden mit dabei? Immerhin harren seit Monaten die meisten Promycomler bei Promycom aus in der Hoffnung das sich da noch etwas rührt. Hätte sich indes mal jeder die Mühe gemacht, den vermeintlichen Fakeblog sich mal genau durchgelesen und hätte dann 1 + 1 zusammengezählt, dann hätten sich jene das lange Warten ersparen können. Hinzukommt, das kaum ein Promycomler wirklich die Charaktereigenschaft der Konsequenz in sich trägt. Wäre dem so hätten diese nämlich bereits vor zwei Monaten rechtliche Konsequenzen aus diesem Fall gezogen.

      Stattdessen ein kollektives Klammern an die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt. Das dies aber zu nichts führt aus dem hinauszögern der Realität, das eigene Investitionen nun zu eigenen Verlusten geworden sind, lässt am Ende schlimmes erahnen. Es bedarf also hier einer 100 Grad Kehrtwende im eigenen Denken und dessen daraus resultierenden Vollzug. Im Anwerben immer neuer Investoren sind alle Promycomler gleich und es zeigt sich Einigkeit. Geht es aber darum das eigene Recht einzufordern, dann erkennt man ganz schnell aus welchen Schlag die Promycomler im Kollektiv geschnitzt sind. Es ist nicht nur der Verlust des Geldes sonder im Vordergrund steht hier der Verlust der Reputation.

      Ich werde dafür sorgen das nichts in Vergessenheit gerät und die Nachkommenschaft von Affiliate erfahren werden, welcher Sponsor seriös und welcher nicht seriös ist.

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