BaFin – wirklicher Verbraucherschutz?

Was ist die Bafin eigentlich?

Nun nach allgemeiner Auffassung sollte die Bafin den Finanzmarkt in Deutschland regeln.

Dies geschieht zum einen dadurch, das Erlaubnis pflichtige Unternehmen gegenüber der Bafin einer Anzeige- und Meldepflicht unterliegen. Die Bafin hat zu prüfen, auch schon im Interesse des Kunden, ob bei den besagten Unternehmen alles im grünen Bereich ist.  Und zum anderen hat die Bafin bei Verstößen zu prüfen, welche Tatbestände zum Beispiel bei unerlaubten Geschäften vorliegen. Dabei ist die BaFin auch auf Wistleblower angewiesen die Informationen zur Beurteilung der tatsächlichen Sachlage liefern können.

Schaut man sich jedoch einmal die Webseite der Bafin an, dann entsteht der Eindruck, das die Bafin alles schützen möchte nur nicht den Kunden.

Jede andere Finanzaufsicht in der EU benutzt zur klaren Erkennbarkeit das Wort „Investoren-Warnung/en oder Alerts“. Bei der Bafin heißt diese Begriffsbestimmung jedoch unerlaubte Geschäfte, was mitunter vom Kunden so nicht verstanden wird, da der Kunde ja eigentlich aufgrund fehlender Kenntnisse nicht wissen kann was ein unerlaubtes Geschäft ist. Auch das auffinden der Meldungen zu diesen unerlaubten Geschäften gestaltet sich gegenüber anderen Webseiten von Finanzaufsicht mitunter etwas schwierig. Der erste Kontakt wird mit dem Begriff „Aktuelles für Verbraucher“ tituliert, während Webseiten anderer Finanzaufsichten direkt den Begriff „Investoren-Warnung/en“ nutzen und so der Kunde direkt weiß wohin er ziehen muss um diese Warnungen lesen zu können.

Bei der Bafin hingegen erscheinen drei weitere Links, die im eigentlichen Sinne irreführend für den Kunden sein können.

  1. Warnungen vor Marktmanipulationen
  2. Unerlaubte Geschäfte
  3. Weitere Meldungen für Verbraucher

 

Schaut man sich nun einmal unter Punkt 2. eine Meldung an, wir nehmen einmal die erste direkt, so ist erkennbar, das die Bafin die Rückabwicklung angeordnet hat. Können wir jedoch davon ausgehen, das der Kunde eine Rückabwicklung logischerweise mit einem Verbot zu Ausübung der Tätigkeit gleichstellt? Kommt überhaupt die Rückabwicklung einem Verbot gleich? Für den Kunden stellt sich die Sachlage so dar, dass zwar eine Rückabwicklung angeordnet wurde, zwangsläufig aber nicht unbedingt ein Verbot vorliegt. Das verstehen der vorgenannten Wortwahl der Bafin ist in meinen Augen irreführend. Andere Finanzaufsichten stellen ganz klar, das z.B. keine Genehmigung nach § XYZ vorliegt und somit die genannte Firma keine Erlaubnis hat, z.B. Bankgeschäfte etc. in dem jeweiligen Land anzubieten. Sprich der Kunde erkennt an der Wortwahl sofort, das es sich bei der Firma zu der er auf der Webseite einer Finanzaufsicht recherchiert, um ein faules Ei handelt.

Im Falle der Wortwahl bei der Bafin, interessiert dem Kunden die Rückabwicklung einer Firma sekundär und primär in erster Linie, darf die Firma das oder nicht. Gerade im bereich Finanzen können wir nicht von einem gleichbleibenden Kenntnisstand zu diesem Thema bei den Kunden ausgehen. Jeder Kunde Interpretiert gemäß seinem Kenntnisstand die Wortwahl anders.

Daher ist die Wortwahl „Investoren-Warnung/en“ für den Kunden im allgemeinen prägender und leichter verständlich, da bereits das Wort „Warnung“ bereits den negativen Aspekt eines unerlaubten Geschäftes beinhaltet. Auch die Erreichbarkeit dieser Warnmeldungen sind von großer Bedeutung. der Kunde will aufgrund anderer Wortwahlen nicht erst noch lange suchen müssen um an erforderliche Informationen zu gelangen. Hier sind die überwiegende Anzahl der ausländischen Finanzaufsichten bei weitem besser aufgestellt, da diese bereits einen Link „Investoren-Warnung – Warnung – Alerts oder gleichlautend auf ihrer Startseite platziert haben.

Nun sind wir aber bei den unerlaubten Geschäften. Dreizehn an der Zahl hat die Bafin dieses Jahr (2017) bereits veröffentlicht, bereits? Oder wollen wir es lieber nennen, erst? Hierzu müssen wir uns fragen welche Aspekte die Bafin zur Beurteilung eines unerlaubten Geschäftes heranzieht. Sind es nur die Finanztechnischen Aspekte, oder kommen auch Aspekte wie Anzeichen/Fakten zu einen Betrug hinzu?

Werden alle Aspekte zur Beurteilung herangezogen, so muss sich ein Wistleblower indes fragen, warum viele Informationen beim Kunden überhaupt nicht ankommen, da diese von der Bafin einfach nicht veröffentlicht werden. Hier liegen viel zu lange Bearbeitungszeiten voran, so das in der Zwischenzeit besagte Firma mit ihren unerlaubten Geschäften weitermachen kann. Der Kunde wird also nicht geschützt sondern anscheinend im unklaren gelassen. Wenn ich als Bafin z.B. die Information erhalte, das eine Webseite mit Renditen von über 300 % im Jahr lockt, zudem Fakten erhält die einen klaren Betrug begründen, welche Recherchen muss ich dann den Umständen entsprechend einleiten um zu den Ergebnis zu kommen, das diese Firma ein unerlaubtes Geschäft in Deutschland betreibt und wie lange sollte dies dauern?

In einem Test wurden der Bafin und der österreichischen FMA die gleichen Informationen zu einer Firma zu einer gleichen Zeit übersendet. Während die FMA bereits im September 2016 eine Warnung zur besagten Firma ausgesprochen hatte und somit seine Kunden geschützt hat, ist bei der Bafin indes keine Mitteilung über ein unerlaubtes Geschäft zu lesen. Auch andere Finanzaufsichten in England, Polen,Spanien,Tschechien,Lichtenstein, Belgien haben gemäß ihren Regularien die Handlungen dieser Firma aus unerlaubt eingestuft und entsprechende Warnungen herausgegeben. Was also hindert die Bafin daran, den Kunden in Deutschland vor Firmen zu schützen, die in Deutschland unerlaubte Geschäfte tätigen?

Nun wir wissen es nicht, was wir aber wissen ist, das der Kunde in Deutschland durch die Bafin mehr schlecht als recht geschützt wird. Alleine durch unsere Recherchen ist eine Umsatz/Schadenssumme von ca. 1 Millarde Euro  weltweit – 200 Millionen in Deutschland durch solche unerlaubten Geschäfte entstanden, die im wesentlichen durch eine schnellere Handlung der Bafin hätten verhindert werden können. Auch dem Fiskus entgehen Steuereinnahmen in Millionenhöhe.

Bei Anfragen indes enthüllt sich zuweilen der Eindruck, dass man mit Antworten als`sind wir nicht für zuständig – kennen wir nicht – hat sich bei uns nicht vorgestellt – wird von uns nicht reguliert, da die Firma im Ausland sitzt etc. der Kunde lapidar abgespeist werden soll. Natürlich muss man als Finanzaufsicht nicht jene Firma kennen oder hierzu Informationen hierzu vorliegen haben. Wenn aber Kunden  die Bafin mit der Nase auf eine Firma stoßen, bei der schon der Name nach einem unerlaubten Geschäft riecht, dann bedarf es keiner unangebrachten vorgefassten Antworten um als „Behörde – Aufsicht“ zu handeln.

Kay Zaremba – Flucht – Flüchtig – Verflüchtigt

Ja Kay Zaremba ist sich für nichts zu schade. Derzeit immer noch auf der Flucht vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden, keult dieser diesmal unter dem alias Andreas Gerber auf Facebook für sein neues Projekt – MPR, das verschiedene S-Programme  (Biznet – Questra u.a.) beinhaltet.

Doch hier handelt es sich nicht nur um eine weitere anonyme Steuerflucht Kascheme, sondern auch um eine Datenkrake.  Ja das Lotterleben in Miami muss ja irgendwie finanziert werden. Auch, so mir vorliegende Informationen, hat seine Frau Martina Zaremba, Herrn Pütz nun mit einer einstweiligen Verfügung beglückt. Herr Pütz darf nun nicht mehr behaupten, das Martina Zaremba bei GetMyAds jemals involviert war oder irgendwelche Einnahmen dadurch generiert hat.  Hat er ja eigentlich auch noch nie behauptet, aber da die Rechtsanwälte SuS aus Hamburg ja schon vor Monaten über den Hurrenblog die wahre Identität von Paul Pütz, ähm sorry eigentlich ja meine Identität, herausgefunden haben wollen, wird jetzt Herr Pütz, ne eigentlich ja ich, beziehungsweise ja auch wieder anders herum, mit solchen Rechercheergebnissen behelligt. Endresultat ist, das die Hall of Fame gelöscht wurde. Nun ja meine Recherchen indes und die mir zahlreich vorliegenden Dokumente sagen irgendwie etwas anderes aus. Auch liegt mittlerweile die Identität des Betreibers des Hurrenblogs offen. Aber diese will ich jetzt mal hier nicht veröffentlichen. Immerhin will ich mir diesen Spaß nicht entgehen lassen wenn es Plöp macht.

Und hier soll die Firma nun residieren:

Wisteria House Clarendon Road, South Woodford, London, England, E18 2AW

Doch leider Fehlanzeige. Impressum also genauso wie das Facebookaccount „Andreas Gerber“ gefaked.

Domaininhaberdaten werden verschleiert über Panama.

Nun suggeriert die Webseite, das man ganz schnell sich dort eine Downline aufbauen kann. Dies mag so stimmen, doch leider wirft auch hier die Aussage einen Schatten. Denn bevor man für das ein oder andere S-Programm eine Downline sich aufbauen kann wird man erst einmal selbst Teil der Zarembischen Downline, sprich Kay Zaremba ist in erster Linie Nutznießer zu allen Programmen. In erster Linie ja nichts verwerfliches, würde man nicht automatisch suggestive Beihilfe zu einer Steuerstraftat leisten. Da ist es egal ob diese in Florida und/oder Deutschland begangen wird.

Nun haben ja die amerikanischen Ermittlungsbehörden ganz andere Möglichkeiten um eine Identität und dessen Aufenthalt festzustellen.

Ich gebe gerne Informationen weiter, so an Nicholas J. Menstes – Florida (SSIRDF) und die Staatsanwaltschaft Koblenz sowie den zuständigen Finanzbehörden.

 

 

 

Cryp Trade – erste Einschätzung

Ich habe mir mal die Webseite von Cryp-Trade etwas näher angeschaut.

  1.  Kein erkennbares klares Impressum
  2.  Registrierung in Schottland – es gilt englisches Recht
  3.  Stammkapital beträgt 3100,00 Euro
  4.  Fiscalsitz ist Spanien – Alicante
  5.  eingetragene Tätigkeit bei der Steuerbehörde in Alicante – Financial Broker
  6. CNAE: 6240, 642 und 64. Interessant die letzte Nummer – „ohne Finanzdienstleistungen“. Entgegennahmne von Investorengelder sind eine Finanzdienstleistung
  7. CIF: B54976303 – Fiscalsitzadresse: C/ MUELL DE PONIENTE, S/N – CENTRO DE NEGOCIOS DE ALIC. 03113 ALICANTE/ALACANT, ALICANTE
  8. weitere Adresse: Avenida Alfonso X El Sabio 37.2, Alicante, España  (Verifikation läuft)
  9.  Firmeninhaber ist ein gewisser Ipatov Vitaly ursprünglich im Textil-Großhandel tätig – vermutbare Mitinhaberin ist Ipatova Marianna
  10.  Treuhänderische Entgegennahme von Investorengelder ohne vorliegen einer Erlaubnis
  11.  Investorengelder sind nicht abgesichert
  12.  Dokumentensammlung auf der Webseite besteht aus Designsammlungen von Flyer,Banner etc.
  13.  rechtliche Dokumente nicht vorhanden oder einsehbar.
  14.  AGB nicht EU-Konform

Unter der Adresse C/ MUELL DE PONIENTE, S/N – CENTRO DE NEGOCIOS DE ALIC. 03113 ALICANTE/ALACANT, ALICANTE, besteht ein Bürokomplex an dem man von einem Virituellen Büro bis zu einem echten Büro auf Stunden-Tage – Monatsbasis anmieten kann. Um also die Aussagen verschiedener Personen (Leader) zu verifizieren, , habe ich nun einen befreundeten Blogger in Alicante gebeten, die angeblichen Büroräume, also jene wo richtige Menschen für Cryp Trade angeblich arbeiten, zu besuchen und mit der einer speziellen Kamera notfalls heimlich zu dokumentieren.

Auch der Versuch dort telefonisch nach 15 Anrufversuchen innerhalb 7 Tagen jemanden zu erreichen, scheiterte. Aber auch hier bleibe ich mal dran vielleicht ist mir das Glück ja irgendwann einmal zugegen.

Fazit: Aufgrund fehlender Lizenzen zur Entgegennahme fremder Gelder und der Tatsache, das nirgend ersichtlich ist, wie die Investorengelder abgesichert sind, rate ich von einer Teilnahme dringend ab. Zur Abklärung der gesamten Rechtslage habe ich den Vorgang an die BaFin – FMA und an die spanische CNMV gesendet mit der BItte um eine Auskunft.

GPA 2.0 (GetProfitAdz) eine große Luftblase, ein ausgeklügeltes Ponzisystem oder doch Seriös?

Jedes vergleichbare System wie GPA 2.0 und auch dieses System kann nur solange überleben wie von unten das Geld durch die Downline nach wächst. Die Herren an der Pyramidenspitze indes lassen es sich gut gehen. Ich habe da meine Kontakte in Indonesien mal wieder aufgefrischt und Kwan Jabeng (freier Journalist) gebeten in dieser Richtung mal etwas genauer zu recherchieren. Die Verhältnisse zwischen gekauften Adpacks und der sichtbaren geschalteten Werbung steht in einem völligen Mißverhältnis. Indonesien steht auch nicht unbedingt für sorglose Transparenz und Korruptionsfreiheit. Das auf der Webseite deklarierte Anmeldeformular bei den Behörden kriegt man für ein wenig teilhaberisches „UnterdemTischGeld“ an jeder Straßenecke. (Alle aktuellen Updates am Ende dieses Beitrages)

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Die verkorkste Welt der „Mr. Wright´s“

„Mr. Wright“ ist einer der vielen Affiliatename im großen Sumpf der Scam´s mit den binären Optionen. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Affiliatenamen. Dieser Beitrag ist ein Vorbeitrag zum großen Burrenreport 2015 den wir hier demnächst zum Thema „Betrug mit binäre Optionen“ veröffentlichen werden.

The Burrenblog Report 2015/Der Burrenblog Report 2015

 

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Goldgräberzeit – Dienstleistung zum Abzocktarif?

Heute morgen schlug bei uns eine Spam-Mail von fb-mittelstand[dot]marketing auf, die es in sich hatte. Wohlgemerkt, es soll sich hier um FB-Experten handeln. Aber lesen Sie weiter.

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Wenn der Schein (be)trügt ……….Neuer SCAM aus „Engöstschweideutneu-Land“

Neues Jahr – neue SCAM´s – und die Dummheit regiert auch 2015 weiter.

deutschegarantie[dot]com seit 07.01.2015 online, schlägt wie alle anderen auch gleich mit einer gleichbleibenden Betrugsmasche ala´projekt95pro von Martin Schranz zu. Gefakte Presseberichte oder gar ganze Pressejournalwebseiten voll von Scam ala`Martin Schranz werden hier zur Grundlage des angelegten Betruges.

karrierejournal-de[dot]net und alle Links auf dieser Webseite verlinken per Affiliatelink von Greg Marks zur o.g. Domain.

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